Allerlei aus meiner Welt

Kategorie: Digitale Welt (Seite 1 von 3)

Bahn­stadt bei Apple Luft­auf­nah­men am aktuellsten

Die Luft­auf­nah­men der gro­ßen Kar­ten­an­bie­ter im Netz sind sehr unter­schied­lich aktu­ell. Nach der Instal­la­ti­on des Updates auf die neu­es­te Betriebs­sys­tem­ver­si­on habe ich heu­te mal nach län­ge­rer Zeit Apple Maps wie­der aus­pro­biert und sie­he da: Auch unse­re Behau­sung “Urban Green” ist in den Satel­li­ten­auf­nah­men jetzt fer­tig zu sehen. Damit scheint Apple am aktu­ells­ten zu sein.

Zu sehen sind der prak­tisch fer­tig­ge­stell­te Gebäu­de­kom­plex sowie im Innen­hof die ers­ten her­ge­rich­te­ten Wege und Fahr­rad­stän­der-Über­da­chun­gen. Mei­ner Schät­zung nach müss­te die Auf­nah­me etwa aus dem Juni 2014 stam­men, unge­fähr, als wir die Woh­nung über­nom­men haben.

Luftaufnahmen in Apple Maps

Quel­le: Apple Maps

Die Kar­te zeigt eben­falls die  Objek­te Bau­ge­mein­schaft und Wohn­art, die zu dem Zeit­punkt bereits im Bau sind. Car­ré Clair dage­gen ist noch nicht begonnen.

Das ist die Gele­gen­heit, mal die Kar­ten zu vergleichen:

Goog­le Maps – recht veraltet

Sehr ver­al­tet ist der Stand bei Goog­le Maps (etwa 2010): Dort ist der Groß­teil der Bahn­stadt noch unbe­baut. In Bau sind die Kita an der Schwet­zin­ger Ter­ras­se und der Kom­plex Schwet­zin­ger Ter­ras­se sowie der letz­te Kom­plex vor dem Pfaf­fen­grun­der Plateau.

Luftaufnahme in Google Maps

Quel­le: Goog­le Maps

Bing Maps – je nach Art der Luft­auf­nah­men älter oder jünger

Micro­soft liegt mit sei­ner Bing Map teils zeit­lich dazwi­schen: Es kommt dar­auf an, ob man das Luft­bild wählt oder die Vogel­per­spek­ti­ve: Das Luft­bild zeigt die Bahn­stadt bis zur Pfaf­fen­grun­der Ter­ras­se als größ­ten­teils bebaut oder in Bau. (Vor Bau­be­ginn von Urban green, also vor Janu­ar 2013)

Die Vogel­per­spek­ti­ve soll­te dage­gen wäh­len, wer his­to­ri­sche For­schun­gen anstel­len oder sehen will, wie die Bahn­stadt aus­ge­se­hen hat, als die Schie­nen zwar schon her­aus­ge­ris­sen waren, aber sonst der Boden noch unver­än­dert war. Dort ist sogar noch das klei­ne sechs­ecki­ge Stell­werk zu sehen, das einst auf der heu­ti­gen Kuma­mo­to­stra­ße stand. Das müss­te also etwa 2008/2009 gewe­sen sein.

Luftaufnahme in Bing Maps Quel­le: Bing Maps

 

 

 

Wahr­schein­lich sind dies aber nur Moment­auf­nah­men. Es ist gut mög­lich, dass zu einer ande­ren Zeit oder für eine ande­re Gegen ande­re Kar­ten aktu­el­ler sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zen­sur­su­la – Was raus­kommt, wenn man Ley­en die Poli­tik überlässt

Zensursula

Hier wird mal schön ent­larvt, wie sinn­los von der Ursu­la von der Ley­ens Poli­tik des Stopp­schilds (des­halb Zen­sur­su­la) ist. Erschre­ckend, wie bera­tungs­re­sis­tent die­se Poli­ti­ke­rin ist. Wer kann schon glau­ben, dass mit der Ein­füh­rung eines Stopp­schilds die Ver­brei­tung von ohne­hin ille­ga­len Fotos oder Vide­os ver­hin­dert oder der Kon­sum der­sel­ben unter­bun­den wird. War­um die­se Minis­te­rin es nicht kapiert, weiß der Himmel.

(gese­hen auf praegnanz.de)

Ein Herz ♥ für Blogs

Ein Herz für Blogs

Gute Idee vom Style­Spi­on, mal abseits von Blog­rolls und Feed­rea­der am heu­ti­gen Tage die Lieb­lings­blogs vor­zu­stel­len. Dann fang ich mal an:

Der Shop­blog­ger

So unter­halt­sam und doch so all­tags­be­zo­gen ist für mich kei­ner: Vom Leben mit dem Leer­gut­au­to­ma­ten, dem täg­li­chen Ärger mit Laden­die­ben und exo­ti­schem Leer­gut – kurz­wei­lig und abwechslungsreich.

Erichs Blog­buch

Bun­te Mischung vom Rad­fah­ren und Umwelt­the­men über sehr anre­gen­de Urlaubs­ta­ge­bü­cher bis hin zu Posch­t­kar­ten, die bei ihm eintrudeln.

Old­school

Lust und Frust im Elek­tronik­la­den – auch ’ne Art von Shop­blog­ger, immer amü­sant, wenn auch nicht so abwechs­lungs­reich wie das Original.

Photoshop-Weblog.de

Dirk Metz­ma­cher stellt hier vie­le nütz­li­che Tipps oder wei­te­re Web­sites zum Umgang mit Pho­to­shop oder zu Foto­kunst all­ge­mein vor. Da schau ich immer mal wie­der rein, auch wenn man­ches für mich noch reich­lich anspruchs­voll ist und sich an wah­re Pho­to­shop-Künst­ler wendet.

So, ich lese zwar noch eini­ge mehr, aber das soll für heu­te reichen.

Umstieg auf MacOS – Teil 3

Ja, er ist da! Ges­tern vor einer Woche kam er per UPS an, der neue iMac mit MacOS. Sieht das nicht schon viel bes­ser aus?

Der alte PC: Rechner, Bildschirm, Lautsprecher

Der alte PC: Rech­ner, Laut­spre­cher, Bild­schirm, Tastatur

Neuer iMac mit MacOSX: nur noch All-in-One-Rechner und dazu die Tastatur und Maus

Neu­er iMac mit MacOSX: nur noch All-in-One-Rech­ner und dazu die Tas­ta­tur und Maus

Der Mac war inner­halb kür­zes­ter Zeit zur Benut­zung bereit.

Zu aller­erst habe ich mal auf eine Boot­camp-Par­ti­ti­on das Win­dows Vis­ta instal­liert. Abge­se­hen davon, dass es sich wirk­lich emp­fiehlt, die spe­zi­el­le Boot­camp-Anlei­tung aus­zu­dru­cken und sie neben sich lie­gen zu haben, hat die Instal­la­ti­on pro­blem­los geklappt. Natür­lich dau­ert die Instal­la­ti­on ziem­lich lang, wie man das von Win­dows gewohnt ist.

Direkt unter Boot­camp gestar­tet habe ich das Win­dows aller­dings nur ein­mal, bis ich dann unter Mac Par­al­lels 4.0 instal­liert habe. Par­al­lels ist in der Lage, die Boot­camp-Instal­la­ti­on zu benut­zen, sodass man das Win­dows nicht zwei­mal auf dem Rech­ner hat. Auch unter Par­al­lels läuft das Vis­ta in ganz ange­neh­mer Geschwin­dig­keit, wenn auch nicht gera­de rasant. Aber das hat­te ich ange­sichts des Res­sour­cen­hun­gers auch nicht erwartet.

Umstel­lung auf MacOS: Gewöh­nungs­be­dürf­ti­ge Tastenkombinationen

Die Umstel­lung auf den Mac ist von der Benut­zer­ober­flä­che her wirk­lich ein­fach. Natür­lich sind bei Pro­gram­men wie Fire­fox und Thun­der­bird, die man von Win­dows her kennt, vie­le Ein­stel­lun­gen an ande­rer Stel­le vor­zu­neh­men, dafür aber häu­fi­ger als unter Win­dows an der sel­ben Stel­le (unter­halb des Anwen­dungs­na­mens in der Menü­leis­te) anzu­tref­fen. Schwie­ri­ger ist es schon mit den Tas­ten­kom­bi­na­tio­nen, an die man sich gewöhnt hat.

Dass vie­le Funk­tio­nen statt z.B. unter Strg/Ctrl+A unter Apfel+A zu fin­den sind, hat man schnell raus, aber wo die Kom­bi­na­tio­nen von Shift, Strg und z.B. Pos1 und Ende lan­den, das steht in den gän­gi­gen Lis­ten, die ich in der Mac-eige­nen Hil­fe fin­de, nicht drin. Aber irgend­wann hat­te ich das auch raus, und sicher wer­den sie bald in Fleisch und Blut über­ge­gan­gen sein. Mal sehen,  viel­leicht fin­de ich irgend­wo noch eine gute Zusam­men­stel­lung oder ich muss das selbst mal zusammenstellen.

Hake­lig: Netz­werk­zu­grif­fe mit Win­dows unter Par­al­lels und MacOS

Was mir bis­her etwas hake­lig erscheint, ist der gemein­sa­me Zugriff auf Netz­lauf­wer­ke: Ich habe eine Men­ge Datei­en auf einer NAS-Fest­plat­te, die ich sowohl von Win­dows als auch von Mac aus errei­chen kann. Lei­der pas­siert es immer wie­der, dass unter Mac irgend­wel­che Volumefeh­ler den Zugriff ver­ei­teln. Solan­ge man nur unter Mac OS X unter­wegs ist, gibts da kein Pro­blem. Auch der Zugriff auf die Frei­ga­ben vom Win­dows-Note­book klap­pen problemlos.

Zwi­schen­fa­zit

Grund­sätz­lich bin ich begeis­tert von Mac OS X und vom iMac. Was das Sys­tem bie­tet, und wie es bis­her funk­tio­niert, fin­de ich abso­lut klas­se. Es ist bei wei­tem schö­ner als Win­dows und bie­tet min­des­tens das Glei­che, auch wenn man­che Klei­nig­kei­ten feh­len, die in Win­dows das Leben ange­nehm machen (wie z.B. die Mög­lich­keit, Ord­ner vor den Datei­en anzu­zei­gen oder die Zuwei­sung von Lauf­werks­buch­sta­ben auf ver­bun­de­ne Ser­ver). Der Bild­schirm ist her­vor­ra­gend, der gan­ze Com­pu­ter extrem lei­se. Wie sag­te schon Rick am Ende von Casa­blan­ca: Ich glau­be, das ist der Anfang einer lan­gen Freundschaft.

Hier gibts die vori­gen Tei­le mei­nes Umstiegsberichts
Umstieg auf Mac – Teil 1
Umstieg auf Mac – Teil 2

 

 

Umstieg auf Mac – Teil 2

Mein Umstieg auf Mac hat sei­ne Hür­den: Knapp 2 Wochen ist es her, und der Gra­vis-Laden in Mann­heim hat den bestell­ten iMac immer  noch nicht bekom­men. Was noch schlim­mer ist: Er weiß nicht mal, wann neue rein­kom­men. Also habe ich die Bestel­lung stor­niert und das letz­te ver­füg­ba­re Stück mei­nes Wunsch-iMac über den Gra­vis-Online­shop direkt in Ber­lin geor­dert. War­um ich trotz­dem noch bei Gra­vis bestellt habe? Wenn sich hier am Preis schon nichts tut, will ich wenigs­tens das Par­al­lels etwas bil­li­ger – über das Gra­vis MacPack immer­hin nur 29,99 Euro statt 69,99. Wenn UPS jetzt auch noch schnell ist, soll­te das gute Stück am Diens­tag oder spä­tes­tens Mitt­woch ein­tref­fen. Die Span­nung wächst und wächst …

Der­weil habe ich mir die Video-Tuto­ri­als im c’t-Mac-Spe­cial aus dem letz­ten Jahr rein­ge­zo­gen, um mir den Ein­stieg zu erleich­tern. Die Screen­casts sind ganz gut, um die Kon­zep­te hin­ter Mac OS X kennenzulernen.

Die Fort­set­zung mei­nes Umstiegs­be­richts folgt:

Umstieg auf Mac – Teil 3

Hier noch, wie es anfing: Mein Umstieg auf Mac – Teil 1

Umstieg auf Mac – Teil 1

Der alte Fujitsu-Siemens

Der alte Fuji­tsu-Sie­mens- Rech­ner mit Windows

Der Umstieg auf Mac ist fäl­lig: Schon seit eini­ger Zeit nervt mich mein alter Pen­ti­um 4 (3,06 GHz) von Fuji­tsu-Sie­mens, weil er für das, was ich übli­cher­wei­se an ihm arbei­te, ein­fach zu lang­sam gewor­den ist. Dar­über hin­aus wird er abends so quä­lend lang­sam, dass man kaum noch dran arbei­ten kann: Stän­dig dau­ern Fens­ter­wech­sel eine gefühl­te Ewig­keit. Wahr­schein­lich Spei­cher­lecks ohne Ende, ein Pro­zes­sor, der für die Belas­tun­gen neue­rer Pro­gram­me wohl nicht mehr aus­reicht, und Arbeits­spei­cher, der mit weni­ger als 1 GB auch recht knapp bemes­sen ist.

Nach­dem eini­ge Bekann­te nicht nur davon schwär­men, wie zuver­läs­sig Mac OS X und die Apple-Hard­ware funk­tio­nie­ren, habe ich mich also ent­schlos­sen, auf einen Mac umzu­stei­gen. Vor einer Woche ist die gan­ze Modell­pa­let­te erneu­ert wor­den, ein guter Zeit­punkt also, um mög­lichst lan­ge etwas von den Neue­run­gen zu haben. Da ich das Auf­schrau­ben und Ver­bes­sern außer­dem ohne­hin satt habe, son­dern ein­fach nur flüs­sig arbei­ten möch­te, macht es nichts, dass es für Mac nicht soviel Hard­ware zu kau­fen gibt.

Sams­tag Nach­mit­tag war ich also bei Gra­vis in Mann­heim, um mich für die rich­ti­ge Kis­te zu entscheiden.

Ent­schie­den habe ich mich für einen 24-Zoll-iMac mit einem Core-Duo-Pro­zes­sor mit 2,93 GHz, der inkl. MwSt. jetzt für 1699 Euro zu haben ist:

Apple iMac 2009

Der iMac 24 Zoll vom Früh­jahr 2009

Gegen­über den zuletzt ange­bo­te­nen Model­len ermög­licht er eine Spei­cher­er­wei­te­rung bis 8 GB, die er aber zur­zeit sicher nicht braucht. Das wäre das Ein­zi­ge, wofür ich die Kis­te viel­leicht mal auf­schrau­ben würde/müsste/könnte. Für alles, was zur­zeit ansteht, dürf­te er gut aus­rei­chen. Auch für ein zusätz­li­ches Win­dows, an dem ich lei­der nicht ganz vorbeikomme.

Scha­de, dass das Gerät (noch) nicht vor­rä­tig war. In einer Woche bis 10 Tagen soll es soweit sein. Hin­zu kommt Par­al­lels, die Vir­tua­li­sie­rungs­lö­sung, mit der man bei­de Sys­te­me direkt neben­ein­an­der benut­zen kann. Sie scheint ein­fach am bes­ten ins Sys­tem inte­griert zu sein, auch wenn VMWare wohl durch­aus ande­re Vor­tei­le hat.

Jetzt muss ich mich nur noch für das rich­ti­ge Win­dows ent­schei­den, das dar­auf lau­fen soll: XP ist gut, aber alt. Vis­ta ist zwar mitt­ler­wei­le akzep­ta­bel, aber sehr spei­cher­hung­rig, was sich bei der Vir­tua­li­sie­rung nega­tiv bemerk­bar machen dürf­te, und ist im kom­men­den Jahr auch schon über­holt, wenn Win­dows 7 kommt. Letz­te­res hat den Ruf, deut­lich spar­sa­mer zu sein, wird aber auch beim Erschei­nen ziem­lich bug­gy zu sein, wie immer. Mal sehen. Mein altes XP wer­de ich jeden­falls mit dem PC zusam­men verschenken.

Ich bin tie­risch gespannt, wie es wei­ter­geht. Fort­set­zung folgt: Umstieg auf Mac: Teil 2

Durch die Win­dows-Update-Höl­le gehen

Die Windows-Update-Hölle

Die Win­dows-Update-Höl­le – Bild­quel­le: https://totschka.files.wordpress.com/2016/03/w7update‑1.png?w=584&h=438 (OK, ich weiß: Das Bild ist von einem Win7-Update, nicht aus XP, aber im Ernst: Ist das nicht Jacke wie Hose?)

Schwa­ger Bernd frag­te ja schon neu­lich, wie wir sei­nen alten Desk­top-Com­pu­ter mit Win­dows XP ans Inter­net brin­gen. Sein Lap­top kommt zumin­dest per Kabel an den Rou­ter,  aber der Desk­top­rech­ner hat kei­ne Netz­werk­kar­te. Vor Wochen ver­such­te ich also eine Netz­werk­kar­te zu instal­lie­ren, aber erfolg­los. Bernds noch lai­en­haf­te­ren Ver­su­che schei­ter­ten eben­falls. Dann ver­such­te er’s vor kur­zem mit einem WLAN-USB-Stick, aber der ver­lang­te min­des­tens das Ser­vice­pack 2. Nor­ma­ler­wei­se ja kein Pro­blem, wenn man eine halb­wegs schnel­le Inter­net­ver­bin­dung hat, aber wenn der Rech­ner eben erst ans Inter­net soll? Ein regel­rech­ter Teu­fels­kreis. Als regel­mä­ßi­ger Updater und häu­fi­ger Leser ver­schie­de­ner PC-Zeit­schrif­ten dach­te ich: OK, kein Pro­blem, ich habe ja alte Heft-CDs auf­ge­ho­ben, die das SP2 ent­hal­ten haben. Damit Bernd auch das längst erschie­ne­ne SP3 bekommt, habe ich ihm also das SP3 als CD-ISO her­un­ter­ge­la­den, gebrannt und per Snail-Mail geschickt. Eben ruft er an, die SP3-CD hat als Mini­mum SP1 ver­langt, das natür­lich auch noch nicht instal­liert war (Ich schla­ge in Gedan­ken die Hän­de vor dem Kopf zusam­men, grrr!).

Aber immer­hin kam die Mel­dung gleich. Die SP2-CD-dage­gen hat erst­mal gerödelt und gerödelt, hau­fen­wei­se Datei­en ent­packt, bis die Mel­dung kam, der Pro­duct-Key sei falsch und die Instal­la­ti­on damit abge­bro­chen wur­de. Bernds Recher­che auf den Sup­port­sei­ten von MS ergab dann immer­hin, dass der Pro­duct Key aus irgend­wel­chen Miss­brauchs­grün­den geän­dert wer­den müs­se. Das ein­zi­ge, was nicht geklappt hat­te, war dann, dass er bei der Ein­ga­be des Befehls ein Leer­zei­chen zuviel ein­ge­ge­ben hat­te. Ich bin gespannt, ob die wei­te­ren Instal­la­ti­ons­schrit­te jetzt klap­pen. Man geht wirk­lich durch die Höl­le, wenn die Vor­be­nut­zer nicht regel­mä­ßig Updates auf­ge­spielt haben. Und dass sie es nicht getan haben, kann ich ange­sichts der Down­load­zei­ten per Modem manch­mal durch­aus ver­ste­hen … Ich habe mitt­ler­wei­le im Bekann­ten­kreis sovie­le Rech­ner in den Fin­gern gehabt, deren Win­dows nicht aktua­li­siert war, und oft genug auch der Viren­scan­ner nicht, dass mich bei den übli­chen Viren­wel­len, die durch die Pres­se gehen, über­haupt nichts mehr wundert …

Somi­kon CRS Pho­tos­can­ner im Test

Scanner von oben gesehen

Der Scan­ner mit den Ein­schü­ben im Hintergrund

Durch ein Ver­se­hen beim Ver­sand habe ich vom Ver­sand­haus pearl.de den Somi­kon CRS Pho­tos­can­ner zum Tes­ten bekom­men, einen Fotos­can­ner für Papier­fo­tos. Ich bin zwar mit mei­nem Epson 2480 Pho­to sehr zufrie­den, war aber neu­gie­rig, wie die­ser Fotos­can­ner funk­tio­niert, also habe ich ihn ausprobiert.

Was beim Aus­pa­cken gleich posi­tiv auf­fällt: Das Gerät ist mit knapp über einem Kilo extrem leicht. Zum Ver­gleich: Der Epson schlägt mit 2,8 Kilo zu Buche. Der Somi­kon-Scan­ner hat sei­ne Bau­wei­se bedingt auch einen rela­tiv gerin­gen Flä­chen­ver­brauch, da er eher in die Höhe strebt. Mit ca. 21 x 28 cm ist er deut­lich klei­ner als der Epson (27 x 41 cm), ver­zich­tet aber auch auf das Scan­nen von A4-For­ma­ten. Als rei­ner Fotos­can­ner muss er das natür­lich auch nicht leis­ten. Eben­falls posi­tiv: Das Gerät benö­tigt kei­ne eige­ne Strom­ver­sor­gung, son­dern bezieht den Strom über den USB-Anschluss, man spart sich also einen Platz auf den ohne­hin meist zu kur­zen und engen Steckerleisten.

Einschub

Einer der Einschübe

Zum Lie­fer­um­fang des Scan­ners gehört neben dem Scan­ner selbst drei Kunst­stoff­ein­sät­ze, in die die zu scan­nen­den Fotos ein­scho­ben wer­den. Die Instal­la­ti­on des Scan­ners und der Soft­ware ist ein­fach und pro­blem­los. Die Fotos müs­sen bei die­sem Gerät in einen der drei Kunst­stoff­ein­sät­ze ein­ge­scho­ben wer­den, und damit fan­gen die Pro­ble­me an: Die Ein­sät­ze sind für die drei Stan­dard­for­ma­te 9 x 13, 10 x 15 und 13 x 18 gedacht und eben genau nur dafür. Lei­der hat bei der Kon­struk­ti­on nie­mand mit der Wirk­lich­keit gerechnet.

Denn unter den Abzü­gen, die sich in mei­nen Alben befin­den, sind nur weni­ge, die wirk­lich die­sen For­ma­ten ent­spre­chen. Häu­fig sind es bei­spiels­wei­se 13,2 oder 14 cm und statt 9 manch­mal 8,8 oder 9,4 cm. “O.K.”, denkt man sich “wenn der klei­ne Ein­satz zu klein ist, pro­bie­ren wir’s mit dem gro­ßen”. Aber dort fal­len die Bil­der nach vor­ne her­aus, da eine Abde­ckung fehlt. Und so fällt auch Papis Klein­for­mat 7,5 x 10,5 buch­stäb­lich aus dem Rahmen.

Der Somikon-Einschub bei kleinen Bildern

Der Ein­schub: Bei klei­nen Bil­dern auch nicht immer passend

Selbst der Ver­such, das Foto auf zwei Sei­ten in den Ril­len fest­zu­klem­men, hilft nicht unbe­dingt wei­ter, da die alten Fotos leicht gewölbt sind und so beim Scan­vor­gang zu Unschär­fen füh­ren. Flach­bett­scan­ner lösen die­ses Pro­blem durch das Gewicht ihres Deckels. Dar­über hin­aus ist auch das Her­aus­zie­hen der Bil­der aus den Ein­sät­zen mit etwas Fum­me­lei verbunden.

Zum Scan­nen und Bear­bei­ten der Fotos lie­fert Somi­kon die Soft­ware „Pho­to­Im­pres­si­on 6“ von Arc­Soft mit. Alles wirk­lich Not­wen­di­ge für die Bear­bei­tung der Bil­der bie­tet die Soft­ware. Wer mit pro­fes­sio­nel­ler Soft­ware wie Ado­be Pho­to­shop umge­hen möch­te, hat einen gro­ßen Nach­teil: Der Scan­ner hat kei­ne Twain-Schnitt­stel­le, sodass er über die „Importieren“-Funktion von Pho­to­shop nicht ansprech­bar ist. Man ist also auf „Pho­to­Im­pres­si­on“ ange­wie­sen. Davon abge­se­hen blei­ben Mac- oder Linux-Benut­zer außen vor.

Nach­dem ich also ein Foto gefun­den habe, das in den Rah­men passt, pro­bie­re ich die Soft­ware aus: Über „Foto öff­nen“ und „Vom Foto-Scan­ner erhal­ten“ öff­net sich ein Ein­stel­lungs­dia­log zum Fest­le­gen der Auf­lö­sung, Farb­tie­fe, Spei­cher­ort und der Schnei­de­ma­ße des Bil­des, die unüb­li­cher­wei­se in Zoll ange­ge­ben sind und kei­ne benut­zer­de­fi­nier­ten Maße erlaubt. Dar­über hin­aus ist das Bild zu dun­kel, die Stan­dard­ein­stel­lun­gen müs­sen also ange­passt wer­den. Über die­sen Umstand könn­te man noch hin­weg­se­hen, da so man­cher Scan­ner nach­jus­tiert wer­den muss und sich man bei man­chen Bil­dern ohne­hin oft eine Nach­be­ar­bei­tung anschließt. Der Scan selbst geht tat­säch­lich sehr schnell von­stat­ten, dafür wird der Rah­men des Kunst­stoff­ein­sat­zes gleich mit­ge­scannt und nicht auto­ma­tisch entfernt.

Der Preis von 129 Euro ist recht hoch, wenn man bedenkt, dass man aller­lei Nach­tei­le in Kauf nimmt, und dass Flach­bett­scan­ner der Markt­füh­rer wie Canon oder Epson mit aus­ge­reif­ter Soft­ware und teil­wei­se inte­grier­ter Durch­licht­ein­heit für Dias schon für unter 100 Euro erhält­lich sind, wür­de ich das Gerät nicht kaufen.

Tech­ni­sche Daten (laut Hersteller):

- Hoch­auf­lö­sen­der 5 Mega CMOS-Sen­sor, 1800 dpi (3600 interpoliert)
– Ultra­kur­ze Scan-Zeit: unter einer 1 Sekunde
– Farb­tie­fe: bis 48 Bit
– Schnel­ler USB 2.0‑Anschluss (kom­pa­ti­bel zu USB 1.1)
– Sys­tem­vor­aus­set­zung PC/Notebook: Win­dows XP/Vista

Über­sicht Vorteile/Nachteile:
+ sehr leicht (1150 g)
+ kei­ne eige­ne Strom­ver­sor­gung nötig
+ gerin­ger Flächenverbrauch
+ schnel­ler Scanvorgang
Ein­sät­ze ohne Glas­ab­de­ckung (Foto-For­ma­te müs­sen exakt ein­ge­hal­ten werden)
Scan ohne Ände­rung der Stan­dard­ein­stel­lung viel zu dunkel
Ein­sät­ze wer­den mitgescannt
kei­ne Twain-Schnittstelle
nur für Windows

Anbie­ter: Pearl Agen­cy
Pro­dukt­in­fos: http://www.pearl.de/a‑PX2131-1040.shtml?query=photo%20scanner (nicht mehr lieferbar)

Duden Kor­rek­tor 5.0: End­lich kor­rekt schreiben!

Duden Korrektor PLUS 5.0

Duden Kor­rek­tor PLUS 5.0

End­lich gibt es mit dem Duden Kor­rek­tor eine rich­tig gute Recht­schreib­prü­fung. „Recht­schrei­bung? Es schreibt doch sowie­so jeder, wie er will“, bekommt man oft genug zu hören. Doch in den letz­ten Jah­ren sind vie­le Men­schen sprach­be­wuss­ter gewor­den, wie die Ver­kaufs- und Besu­cher­zah­len von Büchern und Ver­an­stal­tun­gen des Spie­gel-Kolum­nis­ten Bas­ti­an Sick („Der Dativ ist dem Geni­tiv sein Tod“) zei­gen. Nach­dem das Hick­hack um die Reform der deut­schen Recht­schrei­bung vor­bei ist, weiß man, wor­an man sich hal­ten kann.

Die Wör­ter­buch­ver­la­ge haben ihre Nach­schla­ge­wer­ke nach der Reform aus­ge­rich­tet, aber was macht man am PC? Ein rei­nes Wör­ter­buch greift da eigent­lich zu kurz. Oft genug weiß man ja auch gar nicht, dass man etwas falsch schreibt. Word als Text­ver­ar­bei­tung hat zwar eine ein­ge­bau­te Recht­schreib­prü­fung. Doch die lässt sehr zu wün­schen übrig: Es gibt zu vie­le Fehl­alar­me, und vie­le tat­säch­li­che Feh­ler wer­den nicht erkannt. In der Alter­na­ti­ve Open­Of­fice sieht es eher noch schlech­ter aus, hier gibt es nicht ein­mal eine Grammatikprüfung.

Sei­ne Feh­ler­ge­nau­ig­keit macht ihn so wertvoll

Die Lösung heißt „Duden Kor­rek­tor“, und das nicht, weil ich für Duden arbei­te, son­dern weil ich ihn wirk­lich tag­täg­lich nut­ze, und zwar mit Erfolg. Jeder län­ge­re Text, den ich in Word schrei­be (auch die­ser hier), wird zumin­dest auf Recht­schrei­bung geprüft, und meist auch auf Gram­ma­tik. Dabei läuft die Recht­schreib­prü­fung spä­tes­tens seit der Ver­si­on 3.5 bei mir so schnell, sta­bil und pro­blem­los, dass ich sie nicht mehr mis­sen möchte.

Was den Kor­rek­tur­hel­fer so wert­voll macht, ist sei­ne Feh­ler­ge­nau­ig­keit: Schon in der Stan­dard­ein­stel­lung (mit ein­ge­schal­te­ter Hintergrundprüfung=Rechtschreibprüfung) erkennt der Kor­rek­tor extrem vie­le Feh­ler: nicht nur Tipp­feh­ler, son­dern auch feh­ler­haf­te Abkür­zun­gen (wie MWSt statt MwSt.), dop­pel­te Leer­zei­chen und vie­les mehr. Klickt man nach dem Erstel­len des Tex­tes zusätz­lich auf „Kor­rek­tur star­ten“, wird über ein Dia­log­feld auch zusätz­lich die Gram­ma­tik und der Stil über­prüft. Dabei erkennt der Kor­rek­tor auch feh­ler­haf­te Beu­gun­gen von Wör­tern, oder wenn das Geschlecht von Arti­kel und Sub­stan­tiv (z. B. „eine klei­nes Haus“) nicht übereinstimmt.

Kom­ple­xe com­pu­ter­lin­gu­is­ti­sche Ver­fah­ren im Hintergrund
Natür­lich hat eine sol­che Soft­ware Gren­zen, die dar­in lie­gen, dass ein Com­pu­ter nur nach Regeln arbei­ten kann. Die Soft­ware ver­sucht, die gram­ma­ti­sche Struk­tur von Sät­zen zu erken­nen und so die Funk­ti­on eines Wor­tes zu erken­nen. Nicht immer ist es mög­lich, die Funk­ti­on eines Wor­tes ein­deu­tig zu erken­nen, da Spra­che für eine Maschi­ne oft zu mehr­deu­tig ist. Für eine ein­fa­che Recht­schreib­prü­fung ist es bei­spiels­wei­se nicht mög­lich zu erken­nen, wel­che Funk­ti­on „weiß“ in „Wir weiß es nicht.“ hat. Ist es die Far­be „weiß“ oder eine Form von „wis­sen“?

Die Soft­ware dage­gen erkennt, dass es sich hier um ein Verb han­delt, und sieht in der Kom­bi­na­ti­on mit „wir“, dass hier „weiß“ nicht zu „wir“ passt, also die fal­sche Form des Verbs oder das fal­sche Pro­no­men gewählt wur­de. Er erkennt natür­lich nicht, wor­in sich der Ver­fas­ser geirrt hat, also ob er schrei­ben woll­te „wir wis­sen es nicht“ oder „ich/er/sie/es weiß es nicht“. Intel­li­gent ist aber bereits die rei­ne Rechtschreibprüfung.

Die ers­ten Pro­gram­me (und die ein­fa­chen funk­tio­nie­ren immer noch so) haben ein­fach die geschrie­be­nen Wör­ter mit einem inter­nen Wör­ter­buch ver­gli­chen und einen Feh­ler moniert, wenn das Wort oder eine Wort­form nicht in der Lis­te war. Das bedeu­tet aber, dass alle For­men z. B. von „wis­sen“ wie „weiß“, „weißt“, „wis­se“ im Wör­ter­buch ent­hal­ten sein müs­sen, eben­so die ver­schie­de­nen Groß- und Klein­schrei­bun­gen für das Verb „wis­sen“ und das Sub­stan­tiv „Wis­sen“.

Hier erkennt man auch, dass eine ein­fa­che Recht­schreib­prü­fung bereits mit der Erken­nung der rich­ti­gen Groß- und Klein­schrei­bung über­for­dert ist, da sowohl „Wis­sen“ und „wis­sen“ kor­rek­te Wör­ter sind, aber unter­schied­lich ver­wen­det wer­den. Nimmt man noch zusam­men­ge­setz­te Wör­ter hin­zu, wie „Geburts­tag“ oder gar „Geburts­tags­tor­te“ oder die Unge­tü­me wie „Donau­dampf­schiff­fahrts- …“, wird klar, dass das Wör­ter­buch so groß wäre, dass das Durch­su­chen selbst bei leis­tungs­fä­hi­gen Com­pu­tern sehr lan­ge dauert.

Auch aus die­ser Über­le­gung her­aus ist man dazu über­ge­gan­gen, Wör­ter­bü­cher mit ein­ge­bau­ten Regeln zu kom­bi­nie­ren. Die Soft­ware erkennt bei­spiels­wei­se bei „weiß“, dass dies eine der gül­ti­gen For­men von „wis­sen“ ist, oder dass „Stamm­baum“ aus den bei­den kor­rek­ten Wör­tern „Stamm“ und „Baum“ zusam­men­ge­setzt ist und zudem die Zusam­men­set­zung rich­tig gebil­det ist, denn es heißt ja nicht „Stamms­baum“ oder „Hund­ku­chen“, son­dern „Stamm­baum“ und „Hun­de­ku­chen“.

Bis­her ging es aber noch um rei­ne Mor­pho­lo­gie- (Wort­stamm-) und Beu­gungs­re­geln. Schwie­ri­ger wird es schon bei gan­zen Sät­zen: Eine Satz­kon­struk­ti­on zu erken­nen, ist schon sehr kom­pli­ziert, und hier bringt eine gute Gram­ma­tik­prü­fung com­pu­ter­lin­gu­is­ti­sche Höchst­leis­tun­gen. Schon allein die Wort­stel­lung ist im Deut­schen sehr varia­bel, da sie je nach Beto­nung: „Ich will nur reden mit dir“ ist eben­so kor­rekt wie „Ich will nur mit dir reden“ oder „Reden will ich nur mit dir“. Bei mehr­glied­ri­gen Sät­zen wie Rela­tiv­sät­zen wird es weit­aus kom­pli­zier­ter. Der „Duden Kor­rek­tor“ aber erkennt in der Regel, ob ein „das“ hin­ter einem Kom­ma mit „ss“ oder ein­fa­chem „s“ geschrie­ben wer­den muss.

Viel­fäl­ti­ge Einsatzmöglichkeiten
Den „Duden Kor­rek­tor“ gibt es in einer gan­zen Rei­he von Ver­sio­nen: für Micro­soft Office, für Open­Of­fice und Star­Of­fice und für Satz­pro­gram­me wie Ado­be InDe­sign und Frame­Ma­ker, und seit eini­gen Tagen gar für Black­Ber­ry-Han­dys. Der Preis ist mit 19,95 Euro für MS Office und OpenOffice/StarOffice sehr mode­rat. Für MS Office gibts dar­über hin­aus auch eine PLUS-Ver­si­on mit zusätz­li­chen Funk­tio­nen wie der Sta­pel­ver­ar­bei­tung von Doku­men­ten und der Feh­ler­sta­tis­tik, die dabei hel­fen soll, sei­ne eige­nen Schwä­chen in Recht­schrei­bung und Gram­ma­tik zu erken­nen, und nicht zuletzt vier digi­ta­len Wör­ter­bü­chern (die Stan­dard­ver­si­on hat nur eines), damit man sich vor dem und beim Schrei­ben schlau­er machen kann.

Sys­tem­vor­aus­set­zun­gen für Micro­soft Office (Stan­dard und PLUS)

  • Micro­soft Win­dows 2000 (ab SP2)/ XP/Vista (32-Bit-Ver­si­on)
  • Micro­soft Office 2000/XP/2003/2007 oder Works 9.0
  • min­des­tens 550 MB frei­er Fest­plat­ten­spei­cher­platz (Stan­dard)
  • min­des­tens 750 MB frei­er Fest­plat­ten­spei­cher­platz (PLUS / PLUS-Update)
  • CD- oder DVD-ROM-Laufwerk
« Ältere Beiträge

© 2022 herrschulz.net

Theme von Anders NorénHoch ↑