Allerlei aus meiner Welt

Kategorie: Cinque Terre (Seite 1 von 2)

Gut eine Woche liegt nun unser Urlaub in Kan­der­steg (Ber­ner Ober­land) und den Cin­que Terre hin­ter uns, und ich habe jetzt alle Bil­der sor­tiert und zwei Bil­der­ga­le­rien bzw. Dia­shows erstellt.

Kan­der­steg:

Cin­que Terre:

Und zwei Pan­ora­ma­bil­der gibts auch noch: von Riom­ag­gio­re und Vernazza.

Ein­fach auf die Bil­der klicken:
Riomaggiore:

Panorama Riomaggiore

Ver­naz­za:

Und hier sind noch­mal alle Bei­trä­ge in chro­no­lo­gi­scher Reihenfolge:

Kan­der­steg:
1. Tag: … und auch ein grau verhang’ner Niesen …
2. Tag: Auf zum Unde­re Biberg!
3. Tag: Hoch über dem Oeschi­nen­see – Oberbärgli
4. Tag: Der alte Gemmi-Weg
5. Tag: Ruhetag
6. Tag: Im Gasterntal
7. Tag: Aus­flug nach Thun

Cin­que Terre:
1. Tag: Anfahrt von Kan­der­steg nach Moneglia
2. Tag: Moneglia
3. Tag: Monterosso
4. Tag: Genua
5. Tag: Wan­dern von Mon­te­ros­so nach Vernazza
6. Tag: Riomaggiore-Manarola-Corniglia
7. Tag: Bade- und Ruhetag
8. Tag: Rückfahrt

 

8. Tag: Rück­fahrt von den Cin­que Terre

Um Vier­tel vor acht klin­gelt der Wecker, der Him­mel ist blau, jetzt wür­den wir ger­ne noch eine Woche län­ger in den Cin­que Terre blei­ben. Aber um 10 Uhr müs­sen wir raus sein, bezah­len und uns auf den Weg machen. Ich hole noch ein Baguette vom Cam­ping­shop, und um 9 geht’s schnell ans rest­li­che Packen. Um 10.25 Uhr ist alles erle­digt, die Ampel in Rich­tung Sestri Levan­te zeigt grün, und wir fah­ren ein letz­tes Mal durch die vier schma­len Tun­nel und ich muss wie­der an Ostern 1984 den­ken, als ich mit mei­nen Eltern durch die Cin­que Terre fuhr und hier noch nichts beleuch­tet oder ampel­ge­re­gelt war …

Tunneleinfahrt Camping Smeraldo in den Cinque Terre

Tun­nel­ein­fahrt Cam­ping Smeraldo

Die Fahrt um Mai­land her­um klappt pro­blem­los. Hin­ter der Gren­ze gön­nen wir uns in Bel­lin­zo­na eine Pau­se, ver­put­zen unse­re mit­ge­nom­me­nen Bro­te und einen lei­der nicht so gelun­ge­nen Cap­pu­ci­no. Für den Gott­hard kün­digt das Navi Stau an, erst 14 Minu­ten, dann, also wir näher kom­men, nur noch 4 Minu­ten bzw. 2 Kilo­me­ter. Trotz­dem ent­schei­den wir uns, nach­dem wir davon auch noch eini­ge im Stau ste­hen, raus- und über den Pass zu fahren.

Passhöhe des Gotthard-Passes

Pass­hö­he des Gotthard-Passes

Gegen 16 Uhr sind wir oben, stei­gen aus und schnup­pern ein wenig die – über­ra­schend wenig – küh­le Luft. Aus den Laut­spre­chern erklin­gen – auf der Gitar­re gespielt – Vival­dis Vier Jah­res­zei­ten vom Band. Die Brat­wurst zu 5 Fran­ken ver­knei­fen wir uns. Und wei­ter gehts über Ander­matt das Tal hin­un­ter und am Vier­wald­stät­ter­see ent­lang. Für Basel ist – EM-bedingt – eben­falls Stau ange­sagt, der sich laut Navi aber nach unse­rer Cap­puc­ci­no­pau­se kurz vor der Ver­zwei­gung Här­kin­gen in Wohl­ge­fal­len auf­ge­löst hat. Und tat­säch­lich: Wäh­rend in Basel City die Hol­län­der ihrem Vier­tel­fi­nal­spiel gegen Russ­land ent­ge­gen­fie­bern, rol­len wir kurz nach sechs pro­blem­los über die Bas­ler Stadt­au­to­bahn der deut­schen Gren­ze ent­ge­gen. Das rest­li­che Stück durch die Rhein­ebe­ne bis Hei­del­berg zieht sich wie Kau­gum­mi. Drei­vier­tel neun errei­chen wir Hei­del­berg und kau­fen noch ein paar Klei­nig­kei­ten zum Essen ein. Dann Park­platz­su­che, Aus­la­den, Kochen, Weg­räu­men, tod­mü­de ins Bett fallen.

7. Tag: Bade- und Ruhe­tag in Moneglia

Heu­te mor­gen zeigt der Blick aus dem Fens­ter blau­en Him­mel: etwas die­sig, aber der Tag ver­spricht, warm zu wer­den. Es ist unser letz­ter Tag in Mone­glia, und wir las­sen es ruhig ange­hen. Nach dem Früh­stück machen wir uns ganz all­mäh­lich fer­tig, um run­ter zum klei­nen stei­ni­gen Strand des Cam­pings zu gehen. Es sind ange­nehm weni­ge Leu­te auf dem klei­nen Platz. Das Was­ser ist herr­lich still. Kaum Wel­len heu­te, man könn­te glau­ben, es wäre ein Bin­nen­see. Nach dem Bad son­nen wir uns noch ein wenig, ganz in der Nähe geht eine Motor­jacht vor Anker, die den Ein­druck macht, sie sei nicht nur schnell, son­dern auch mit schnell ver­dien­tem Geld bezahlt. Nach­mit­tags gegen drei machen wir uns auf den Fuß­weg nach Mone­glia, um noch letz­te Ein­käu­fe zu erle­di­gen, einen Cap­pu zu genie­ßen und end­lich unse­re Post­kar­ten ein­zu­wer­fen. Nach dem Rund­gang mache ich mich noch ans Blog­gen, bevor wir noch­mal stadt­wärts zie­hen und im “U Limot­tu” zu essen. Nach dem Essen wer­den wir sicher noch ein biss­chen packen, auf der Ter­ras­se vor der Hüt­te sit­zen und dem leich­ten Plät­schern und Rau­schen des Mee­res lau­schen. Kein Ver­gleich mit dem “Don­nern” der Bran­dung in den ers­ten Tagen. Mor­gen früh um 10 müs­sen wir die Hüt­te und die Cin­que Terre ver­las­sen und fah­ren dann über Mai­land und den Gott­hard heimwärts.

6. Tag: Riomaggiore-Manarola-Corniglia

Der Him­mel über den Cin­que Terre ist heu­te Mor­gen wider Erwar­ten vor allem auf Land­sei­te bedeckt, und die Chan­cen für Son­ne ste­hen 50:50. Wir wol­len heu­te die noch drei aus­ste­hen­den Dör­fer der Gegend anse­hen und star­ten nach gemüt­li­chem Früh­stück (wie bis­her alle Tage) drau­ßen vor der Hüt­te über den Fels­weg zum Bahn­hof. Die Son­ne kommt raus. Gegen eins sind wir in Riom­ag­gio­re, durch einen mit einem medi­ter­ra­nen Mosa­ik gestal­te­ten Fuß­gän­ger­tun­nel geht’s ins „Cen­tro“, den grö­ße­ren Ortsteil.

Das Wet­ter sieht nach einem 1:0 für die Wol­ken aus, und wir sind erst ent­täuscht nach einem so schö­nen Tag wie ges­tern. Die bun­ten Far­ben der in- und über­ein­an­der geschach­tel­ten Häu­ser wer­den durch die Son­ne erst rich­tig kräf­tig. Wenn dann ein kräf­ti­ges Him­mels­blau dazu kommt, lacht das Foto­gra­fen­herz. Doch ist die Par­tie noch nicht zu Ende. Und den Wol­ken zum Trotz: Es ist schon fas­zi­nie­rend, wie die Häu­ser sich über­ein­an­der­ge­schach­telt um die enge, mit der Haupt­stra­ße über­bau­ten Fluss­mün­dung drän­gen, als woll­ten sie alle auf ein­mal ins Meer. Da muss man ein­fach fotografieren.

Wir bum­meln durch das gera­de recht ruhi­ge Dorf, kein Ver­gleich mit dem Rum­mel in Ver­naz­za ges­tern. Post und Tab­ac­chi sind zu, unse­re Brief­mar­ken müs­sen wir anders­wo holen.

Kurz nach drei zie­hen wir wie­der zum Bahn­hof und fah­ren nur vier Minu­ten bis Mana­ro­la. Dort wie­der durch einen Tun­nel ins Dorf, wo uns die Son­ne freu­dig emp­fängt. Auch Mana­ro­la ist ein Schmuck­käst­chen: die Häu­ser in erdi­gen Far­ben, eng und über­ein­an­der ent­lang der Haupt­gas­se, die zu einem klei­nen Hafen zwi­schen den Fel­sen führt.

Wir set­zen uns in das Café Pla­ni­na, direkt mit Blick auf den Hafen. Beim Hin­set­zen ver­ur­sa­che ich einen Lach­an­fall zwei­er Ame­ri­ka­ne­rin­nen am Neben­tisch: Ich pos­tie­re auf dem drit­ten Stuhl unse­ren Ruck­sack, aus dem Anto­nio raus­schaut und sei­ne Vor­der­pföt­chen fast auf der Tisch­kan­te hat: Anto­nio ist unser süßer Plüsch­bär, der uns auf Rei­sen begleitet.

Mei­ne Frau genießt eine Tor­ta Frut­ti di Bosco, ich zie­he eine Tor­ta di Noci vor, die die Schwei­zer hier angeb­lich mal ein­ge­führt haben. Sie ähnelt in der Tat sehr der üppi­gen Enga­di­ner Nuss­tor­te, wie wir sie aus der Schweiz ken­nen. Der Cap­puc­ci­no hier ist sehr gut, weni­ger sein Preis: 2,50 Euro! Abso­lu­ter Wucher!

Blick auf Manarola

Blick auf Manarola

Am Hafen gibt es eine kur­vi­ge Ram­pe, um Boo­te zu Was­ser zu las­sen. Benutzt wird aber gera­de unter Beob­ach­tung vie­ler Tou­ris­ten eine elek­tri­sche Seilwinde.

Die Auf­merk­sam­keit der Tou­ris rich­tet sich dann auf eini­ge Sprin­ger, die von den Fel­sen in die Hafen­be­cken sprin­gen, eine Teen­age­rin hat sich im Biki­ni einen fünf Meter hohen Fel­sen aus­ge­sucht und traut sich nun doch nicht: zu „sca­ry“ für die Ame­ri­ka­ne­rin, ruft sie den ande­ren Sprin­gern zu.

Wir gehen ein Stück hin­auf Rich­tung Cor­nig­lia und sind auch hier begeis­tert vom Blick zurück auf Mana­ro­la und vor­aus auf Cor­nig­lia. Da wir dann doch nicht erneut die Natio­nal­parks­ge­bühr von 5 Euro pro Per­son und Tag zah­len wol­len, schau­en wir noch mal in den Ort, auch wegen der Brief­mar­ken: Die Post ist zu und der Tab­ac­chi ohne Briefmarken.

Nach­dem wir noch durch eini­ge Sou­ve­nir­lä­den geschlen­dert sind, neh­men wir am Bahn­hof den nächs­ten Zug nach Cor­nig­lia. Kur­ve um Kur­ve lau­fen wir dort die Asphalt­stra­ße hin­auf, die inter­es­san­te­re Aus­bli­cke eröff­net als der Trep­pen­weg, den man vom Bahn­steig aus über einen ebe­nen Weg ent­lang der Bahn nimmt.

Piazza in Corniglia

Piaz­za in Corniglia

Hübsch wie alle ande­ren Cin­que-Terre-Dör­fer, erhebt es sich fast 100 Meter über dem Meer und bie­tet – beson­ders von der Pan­ora­ma­ter­ras­se einen ein­zig­ar­ti­gen Aus­blick. Links strahlt Mana­ro­la in der Nach­mit­tags­son­ne, wäh­rend Riom­ag­gio­re hin­ter Fel­sen ver­steckt ist, nach rechts blickt man an Ver­naz­za vor­bei auf Mon­te­ros­so. Unter und über uns zie­hen Möwen ihre Krei­se und zei­gen ihre Flugkünste.

Möwe in Corniglia

Möwe in Corniglia

Nicht ein­fach, sie mit der Kame­ra zu erwi­schen. Auf der Piaz­za in der Dorf­mit­te sit­zen älte­re Män­ner auf einer Bank und genie­ßen die Zeit. Es ist gleich halb sie­ben und wir brau­chen noch etwas zum Kochen.

Der offen­bar ein­zi­ge Lebens­mit­tel­la­den bie­tet nur Tou­ris­ten­pas­ta zu 7,50 Euro, aber kei­ne übli­chen Pas­ta an, und wir beschlie­ßen, nur ein biss­chen Gemü­se zu kau­fen und es zu den noch vor­han­de­nen Kar­tof­feln zu brutzeln.

Dazu noch die rest­li­chen gefüll­ten, ein­ge­leg­ten Pepe­ro­ni und einen Joghurt Frut­ti di Bosco aus unse­rem Natur­jo­ghurt und der Schwei­zer Wald­frucht-Mar­me­la­de, und fer­tig ist das Menü für heute.

Unten am Bahn­hof noch eine Auf­nah­me von Mana­ro­la mit dem übli­chen „Sottopassagio“-Schild im Vor­der­grund und ein­mal die Schie­nen mit „Vieta­to attra­vers­a­re i bina­ri“ im Abend­licht. Bis­her hat die Bahn kei­nen unse­rer Urlau­be so geprägt wie diesen.

Vietato attraversare i binari

Vieta­to attra­vers­a­re i binari

5. Tag: Wan­dern von Mon­te­ros­so nach Vernazza

8.30 Uhr, der Him­mel über den Cin­que Terre ist fast wol­ken­los und etwas die­sig, nur über den Ber­gen hän­gen noch nied­ri­ge Wol­ken. So ganz weiß man nicht, wie es sich ent­wi­ckelt. Wir sind opti­mis­tisch und beschlie­ßen zu wan­dern. Wo, das ist noch nicht klar. Wir gehen zum Bahn­hof und kau­fen Kar­ten nach Mon­to­ros­so, um dort wei­ter­zu­se­hen. Alle Stre­cken sind begeh­bar, und wir beschlie­ßen in Mon­te­ros­so, nach Ver­naz­za zu wan­dern mit der Opti­on, bis Cor­nig­lia wei­ter­zu­wan­dern, wenn wir noch fit genug sind.

Der Auf­stieg über den schma­len Trep­pen­weg und noch schma­le­re Pfa­de ist hef­tig, und es gibt reich­lich Gegen­ver­kehr. Den­noch: die meis­ten Wan­de­rer sind sehr freund­lich und zuvor­kom­mend und grü­ßen und/oder las­sen pas­sie­ren. Und roter Mohn, gel­ber Gins­ter und vie­len ande­re blü­hen­de Pflan­zen bis hin zu den rie­si­gen Aga­ven­blü­ten ent­schä­di­gen für den Schweiß.

Nicht zu ver­ges­sen die Aus­sich­ten hin­un­ter nach Mon­te­ros­so, auf die Mee­res­bran­dung unten an den Fel­sen und auf die hier typi­schen Ter­ras­sen­fel­dern mit den hier typi­schen „muret­ti a sec­co“, den für die Cin­que Terre typi­schen Tro­cken­mau­ern, die gehegt und gepflegt wer­den wol­len, da sie sonst ein­stür­zen und der Boden­ero­si­on in die­ser Kul­tur­land­schaft Tür und Tor öff­nen. Nach dem hef­ti­gen Auf­stieg geht es eini­ge Zeit leicht auf und ab, bis nach knapp zwei Stun­den Ver­naz­za immer deut­li­cher wird. Ein klei­ner Rast­platz lädt zwar zum Ver­wei­len ein, aber er ist in der pral­len Son­ne, sodass wir lie­ber weitergehen.

Vernazza von oben

Ver­naz­za von oben

Spä­tes­tens beim Abstieg nach Ver­naz­za nimmt der Anteil der sicht- und hör­ba­ren Ame­ri­ka­ner deut­lich zu. Der Blick auf die male­ri­sche Stadt ist ein­fach traum­haft, und auch im Städt­chen gibt es immer wie­der Net­tes zu sehen: von Kat­zen, die sich gemüt­lich in einer Ecke räkeln, über eine Frau, die die Wäsche vors Fens­ter hängt bis hin zu den älte­ren Män­nern, die unter dem Schild des Par­ti­to Demo­cra­ti­co sit­zen und palavern.

Nein, so über­lau­fen wie die Stadt von Tou­ris­ten ist, sie hat schon auch ihr Eigen­le­ben. Zwi­schen­durch genie­ßen wir noch ein lecke­res Eis (die ers­te Eis­die­le auf der rech­ten Sei­te der Haupt­gas­se vom Berg her gese­hen macht ein her­vor­ra­gen­des Cioc­co­la­ta-Pepe­ron­ci­no, inten­siv scho­ko­la­dig und gleich­zei­tig scharf!) und einen sehr guten Cap­puc­ci­no in der Eisdiele/Pasticceria “Da Stalín”.


Gegen halb sie­ben tre­ten wir den Rück­weg an, besor­gen in Mone­glia ein paar Zuta­ten zum Gril­len und schrei­ben nach dem Essen noch Postkarten.

4. Tag: Genua

Der Wecker klin­gelt bereits um 8. Der Him­mel: so dun­kel und wol­ken­ver­han­gen wie seit Sams­tag nicht. Also Ent­schei­dung gegen das Wan­dern und für einen Aus­flug nach Genua. Über den übli­chen Fels­weg nach Mone­glia und zum Bahn­hof. Dort hat der Zug 25 Minu­ten Ver­spä­tung. Naja, was machts? Wir nut­zen die Zeit für einen Cap­puc­ci­no in der Bahn­hofs­bar. End­lich: der Zug fährt ein. Etwa Vier­tel nach 12 kom­men wir in Geno­va Bri­gno­le an und suchen uns mit dem Navi und dann immer mehr mit dem Ein­fachst-Stadt­plan aus dem Rei­se­füh­rer von Chris­toph Hen­nig unse­ren Weg in die Alt­stadt. Durch teil­wei­se recht dunk­le Gas­sen nähern wir uns der Kir­che San Loren­zo und kom­men von dort über ein paar Abbie­gun­gen zur Pas­tic­ce­ria Klain­guti, gegrün­det 1828 von eini­gen Brü­dern aus dem Enga­din, die nach Ame­ri­ka aus­wan­dern woll­ten, aber in Genua hän­gen blie­ben und es dort mit ihren Kuchen zu etwas brach­ten. Mit einer Pino­lata (Blät­ter­teig mit Mar­zi­pan und Pini­en­ker­nen) und einer Torti­na di Pere (Bir­nen­tört­chen) und zwei Tas­sen Cap­puc­ci­no set­zen wir uns vor die Kon­di­to­rei und las­sen es uns gut gehen.

Wir machen uns auf in den Weg zum Hafen. Das Licht ist grell, so sehr wird es durch die nicht ganz so dich­ten Wol­ken gestreut. Das Hafen­ge­län­de am Por­to Anti­co ist vor Jah­ren restruk­tu­riert wor­den: Die alten Hafen­an­la­gen sind nicht mehr im Dienst, alte Krä­ne ste­hen noch als Indus­trie­denk­mä­ler her­um. Ren­zo Pia­no hat hier zu den Kolum­bus-Fei­er­lich­kei­ten (1992) die Biga (Mast­baum) als Denk­mal auf­ge­stellt, ver­bun­den mit einer Ver­an­stal­tungs­flä­che unter Segeln. Nicht weit davon die „Bol­la“ (Bla­se), eine Glas­ku­gel, einen Art zu besich­ti­gen­des Gewächs­haus. Ein altes Baum­woll-Lager­haus hat man, ähn­lich den Ham­bur­ger Spei­cher­städ­ten, einer neu­en Nut­zung für Geschäf­te, Biblio­the­ken und ein Kon­gress­zen­trum zuge­führt. Nur andeu­tungs­wei­se ist im Innern die alte Gebäu­de­struk­tur noch zu erken­nen. Fan­tas­tisch: Vom Hafen aus sieht man, wie unüber­schau­bar sich Genua auf die umlie­gen­den Anhö­hen verteilt.

Via San Luca in Genua

Via San Luca in Genua

Anschlie­ßend schau­en wir in die Via San Luca, ziem­lich eng, aber vie­le Leucht­re­kla­men und Men­schen, und ein abwechs­lungs­rei­ches Gemisch aus allem. Zum Schluss noch ein Blick in die Via Bal­bi, eine Pracht­stra­ße, in der allein eine Adels­fa­mi­lie 7 Paläs­te gebaut hat, die heu­te als Muse­en oder von der Uni­ver­si­tät Genua genutzt werden.
Ziem­lich erschöpft vom vie­len Lau­fen tre­ten wir den Weg zurück zum Bahn­hof Bri­gno­le an und über­le­gen uns, im Da Genio noch vor­her zu essen. Schon ganz in der Nähe davon las­se ich mich vom Navi irre­füh­ren, aber schließ­lich lan­den wir doch noch dort, aber vor ver­schlos­se­nen Türen. Es soll­te also nicht sein: Da muss heu­te das Ris­tor­an­te im Cam­ping rei­chen. Kurz vor neun – es läuft gera­de Frank­reich gegen Ita­li­en – kom­men wir dort an und bekom­men immer­hin Piz­za. Jetzt haben wir noch ein biss­chen vor der Hüt­te genos­sen, dass das Meer heu­te Abend deut­lich ruhi­ger ist, da wächst sich all­mäh­lich das anfäng­li­che Wet­ter­leuch­ten zu einem ech­ten Gewit­ter aus. Der Regen trom­melt aufs Dach, vor der Hüt­te plät­schert das Was­ser aus den Regenrinnen.

3. Tag: Monterosso

Heu­te schau­en wir uns Mon­te­ros­so an. Wie jeden Mor­gen wer­den wir bei­na­he vom Don­nern geweckt: Nein, kein Gewit­ter, aber das Mee­res­rau­schen ist weni­ger ein Rau­schen als ein Don­nern, mit sol­cher Kraft schla­gen die Wel­len nur zwan­zig Meter unter uns ans Ufer. Der Him­mel ist bewölkt, das Wet­ter scheint aber sta­bi­ler. Vor­über­ge­hend klart es so auf, dass der Tag son­nig zu wer­den ver­spricht. Da wir spät dran sind, machen wir uns über den Fels-Stei­ne-Strand-Fuß­weg nach Mone­glia auf, mit der Bahn nach Mon­to­ros­so zu fah­ren und die Stadt auf uns wir­ken zu las­sen statt zu wan­dern. Um kurz nach zwei errei­chen wir das hüb­sche Städt­chen. Vom Bahn­hof aus lat­schen wir ein Stück nach links, nach­dem wir irgend­wo „Cen­tro Sto­ri­co“ gele­sen haben, aber irgend­wie scheint es, als kämen wir ans Orts­en­de, keh­ren um und erkun­den das ande­re Ende, ent­de­cken aber nicht viel außer eini­gen inter­es­san­ten Pflan­zen. Ich erin­ne­re mich, dass wir einen Rei­se­füh­rer mit Plan haben, so kom­men wir dies­mal bis zum Tun­nel, der uns wirk­lich in die Alt­stadt führt.

Schon Mon­to­ros­so, das doch unty­pisch für die Cin­que Terre sein soll, ist eine wah­re Far­ben­pracht: sei­en es die Häu­ser in Ocker- und Braun­tö­nen, dann wie­der in minz- oder hell­grün, und zu alle­dem das Lila der mir unbe­kann­ten Ran­kel­pflan­zen, die uns schon in Saint-Tro­pez so auf­ge­fal­len sind, und und und. Nach einer gemüt­li­chen Erkun­dung stär­ken wir uns mit einer Focac­cia, die­se Piz­za-ähn­li­chen Teigfladen(-stückchen) mit „Ver­du­re“ Gemü­se drauf.

Blühende Bäume in Monterosso

 

Danach gön­nen wir uns ein Eis und schließ­lich einen lecke­ren Cap­puc­ci­no (ja, so soll­te er sein!) in der Pas­tic­ce­ria Lau­ra. Schließ­lich erste­hen wir noch ein hüb­sches Arm­kett­chen für mei­ne Frau und machen uns all­mäh­lich auf den Rückweg.

Liegestühle am Strand von Monterosso

Lie­ge­stüh­le am Strand von Monterosso

 

Dabei erklim­men wir noch die Trep­pen zum Kapu­zi­ner­klos­ter, in dem ein Bild der Kreu­zi­gung Jesu hängt, das van Dyck zuge­schrie­ben wird, aller­dings gibt es dar­an wohl gro­ße Zwei­fel. Beglei­tet von Gre­go­ria­ni­schen Gesän­gen vom Band strei­fen wir durch die Kir­che, sehen uns noch die Reli­efs von Jesu Lei­dens­ge­schich­te an und mar­schie­ren an blü­hen­den Kak­teen und Aga­ven vor­bei hin­un­ter zum „Lungo­ma­re“. Eine hell­brau­ne Kat­ze sitzt genüss­lich auf einem bei­na­he gleich­far­bi­gen Tor­pfos­ten und lässt sich das Fell von der Son­ne beschei­nen. Zurück in Mone­glia fin­den wir eine Abkür­zung an der Abba­dia San Gior­gio vor­bei zu unse­rem stei­ni­gen Fuß­weg. Beim Lau­fen über den Sand fällt mir eine Pas­sa­ge aus Manns Zau­ber­berg ein: „Jedoch lieb­te Hans Cas­torp das Leben im Schnee. Er fand es dem­je­ni­gen am Mee­res­stran­de in mehr­fa­cher Hin­sicht ver­wandt: (…) und auf ganz ähn­li­che Wei­se müh­se­lig war das Mar­schie­ren im Schnee wie eine Dünen­wan­de­rung, es sei denn, daß die Flä­chen vom Son­nen­brand ober­fläch­lich ange­schmol­zen, nachts aber hart gefro­ren waren: dann ging es sich leich­ter und ange­neh­mer dar­auf als auf Par­kett, genau so leicht und ange­nehm wie auf dem glat­ten, fes­ten, gespül­ten und federn­den Sand­bo­den am Sau­me des Mee­res.“ Den Tag beschlie­ßen wir mit lecke­ren Gnoc­chi und einer Gor­gon­zo­la­sauce, für die wir ges­tern auf dem Markt in Mone­glia den Käse gekauft haben.

2. Tag: Moneglia

Nach­dem sich ges­tern Abend der Him­mel über Mone­glia schon zuge­zo­gen hat, ist er heu­te mor­gen erst rich­tig vol­ler dunk­ler Wol­ken. Als wir uns all­mäh­lich auf­ma­chen, zum Markt über den Fuß­weg nach Mone­glia zu gehen, reg­net es! Die Wet­ter­vor­her­sa­ge aus dem Inter­net scheint zuzu­tref­fen. Dem­nach ist bis Diens­tag inklu­si­ve mit schlech­tem Wet­ter zu rech­nen. Immer­hin: Im Lau­fe des Tages kommt die Son­ne immer wie­der kurz raus. Es reicht für einen posi­ti­ven Ein­druck der Stadt: klein und gemütlich.

Auf­fäl­lig: Vie­le Häu­ser sind schön zurecht­ge­macht, eini­ge mit gemal­ten Ver­zie­run­gen, Fens­ter­um­rah­mun­gen etc. Der Markt bie­tet so wie vie­le alles vom übli­chen Bil­li­g­ramsch über Teu­res bis hin zu Obst, Gemü­se, Pes­to, Käse. Wir ver­sor­gen uns damit fürs ers­te. Am Bahn­hof erkun­di­gen wir uns nach den Ver­bin­dun­gen in die Orte der Cin­que Terre. Erstaun­lich bil­lig: Für weni­ger als 5 Euro pro Nase bis Riom­ag­gio­re und zurück. In der Via Vitt. Emma­nue­le set­zen wir uns in eine Gela­te­ria, um einen Cap­puc­ci­no zu genie­ßen und das stil­le Ört­chen zu benut­zen. Nur Letz­te­res scheint ok zu sein, der Cap­puc­ci­no zu lau­warm und zu dünn. Immer­hin: Das Eis, das ich mir noch geneh­mi­ge, ist lecker.

Nach einem Vier­tel­stünd­chen am Strand auf unse­ren Jacken keh­ren wir in unse­ren Bun­ga­low zurück und machen dort selbst noch einen Cap­pu­ci­no und genie­ßen einen Kuchen, der ein biss­chen dem deut­schen Stol­len ähnelt, aber dar­über hin­aus auch Anis und Pini­en­ker­ne ent­hält. Mmm­mh! Gekauft im Pane­fi­cio eher am Ende der bereits erwähn­ten Stra­ße. Gegen Abend wie­der dunk­le Wol­ken. Mei­ne Frau bemerkt, dass der Was­ser­zu­lauf zum Klo beim Spü­len tropft und sich schon eine klei­ne Pfüt­ze gebil­det hat. Wir sind genervt.

Bis zum Essen­ko­chen sinkt die Tem­pe­ra­tur auf gera­de 20 Grad. Nun zie­he auch ich end­lich mein Fleece übers Sweat­shirt. Wir beschlie­ßen, die Türen zu schlie­ßen und drin­nen zu kochen, um uns auf­zu­wär­men. Nach­her ein kur­zer Spa­zier­gang über das Cam­ping­ge­län­de: Das Posi­ti­ve an ihm ist die direk­te Lage am Meer und der Blick. Für Cam­per mit Zelt oder Wohn­wa­gen gibt es wenig Schat­ten und nur Kies unter dem Zelt, und die Anla­gen wie Toi­let­ten, Spü­len etc. wir­ken lieblos.

1. Tag: Von Kan­der­steg nach Moneglia

 

Die Fahrt heu­te von Kan­der­steg nach Mone­glia hat bes­tens geklappt: Halb 11 haben wir den Zug mit der Bahn­ver­la­dung durch den Lötsch­berg nach Gop­pen­stein bekom­men. Von da aus über Brig und den Simplon.

Die Gan­ter­brü­cke ist gera­de wegen Repa­ra­tur­ar­bei­ten gesperrt, daher gibt’s eine kur­ze Umlei­tung über einen Teil der (ver­mut­lich) alten Passstraße.

Die Passhöhe des Simplon-Passes

Auf der Pass­hö­he des Simplon-Passes

 

Die Pass­hö­he ist wenig auf­re­gend, nicht ein­mal der über­di­men­sio­na­le Adler aus Stein. Vor allem die Gegend auf der ita­lie­ni­schen Sei­te hin­ter dem Sim­plo­n­pass erin­nert mich durch die Orts­na­men Var­zo und Tras­que­ra an den Kri­mi „Pro­jekt Win­ter­mond“, den ich vor ein paar Jah­ren gele­sen habe. Hin­ter Domo­dos­so­la wird die Staats­stra­ße 33 zur Auto­bahn A26, die an Mai­land vor­bei über Ales­sandria durch das Pie­mont an den ligu­ri­schen Appen­nin führt. Kei­ner­lei Staus und Pro­ble­me. Bereits vor Genua begin­nen sich die Tun­nel zu häu­fen, und um Genua her­um wird man – so scheint es – kreuz und quer geführt: Kurz geht es wie­der Rich­tung Mai­land, um dann nach zwei Kilo­me­tern wie­der Rich­tung Livor­no (Die Sprach­aus­ga­be vom Tom­Tom GO 720 meint, die Stadt „Livoh­no“ aus­spre­chen zu müs­sen) geführt zu werden.

Tunnel vor Moneglia in den Cinque Terre

Tun­nel vor Mone­glia in den Cin­que Terre

Anschlie­ßend wie­der Tun­nel, Meer­blick, Tun­nel, Meer­blick usw. In Sestri Levan­te run­ter von der Auto­bahn und kurz hin­ter Sestri begin­nen die klei­nen Tun­nel, die ich bereits 1984 ken­nen­ler­nen durf­te: Damals war ich mit mei­nen Eltern unter­wegs in der Gegen­rich­tung. Die Tun­nel waren damals noch stock­dun­kel, ohne jede Beleuch­tung, die auch heu­te noch spär­lich ist. Aber vor allem: Damals hin­gen an den Tun­nel­ein­gän­gen nur Schil­der mit Zif­fer­blät­tern, bei denen ein­zel­ne 5‑Mi­nu­ten-Seg­men­te grün waren. Als dum­me Land­ei­er kann­ten wir sowas nicht und fuh­ren ein­fach drauf­los in die Dun­kel­heit. Zum Glück kam uns damals nur ein Mofa­fah­rer ent­ge­gen, und das pass­te bei 1,80 Meter Brei­te an der engs­ten Stel­le gera­de noch so. Kei­ne Ahnung, wie das aus­ge­gan­gen wäre, wenn ein Auto gekom­men wäre. Heu­te gibt es zum Glück ein­deu­ti­ge Ampeln, die alle 20 Minu­ten grün sind.
Wir hat­ten heu­te also auch fast eine Vier­tel­stun­de Rot, und dann gings im Gän­se­marsch durch fast vier Tun­nel. Erst im Vier­ten kommt irgend­wann (das Navi war schon bei „Sie haben Ihren Ziel­ort erreicht.“) das Schild zum Cam­ping. Danach ein Loch in der Tun­nel­wand, rechts raus, und schon ste­hen wir auf dem Cam­ping­platz Villag­gio Sme­ral­do. Ein freund­li­cher Herr weist uns einen pro­vi­so­ri­schen Park­platz an, damit wir zur Anmel­dung gehen kön­nen. Sara (genau, die hier), zeigt uns unse­ren Bun­ga­low, und wir räu­men unser Auto aus.
Der Cam­ping­platz ist wirk­lich schön gele­gen: direkt am Meer, steil abfal­lend auf Ter­ras­sen. Es sind haupt­säch­lich Bun­ga­lows, teils mit Wohn­wa­gen kom­bi­niert (sieht dann nach Dau­er­cam­pern aus), und eini­ge Wohn­mo­bi­le und Wohn­wa­gen. Ganz unten am Was­ser ein paar Plät­ze für Zel­te, wie bei den Wohn­wa­gen auf Schot­ter statt auf Gras.

Die Bungslows auf dem Campingplatz Villaggio SmeraldoDie Bun­ga­lows: sehr ein­fach und zweck­mä­ßig, man­ches schon arg ver­mackt. Ob wir mor­gen hei­ßes Was­ser zum Duschen bekom­men, wird sich erst zei­gen. Die ers­ten Ver­su­che, der Lei­tung sowas zu ent­lo­cken, stim­men nicht optimistisch.

 

Die Aussicht vom Bungalow auf Moneglia

Die Aus­sicht vom Bun­ga­low auf Moneglia

Aber die Aus­sicht ist klas­se, und die Piz­za im Cam­ping­platz­re­stau­rant ist ok. Mor­gen geht’s viel­leicht nach Mone­glia zum Markt.

Count­down für Kan­der­steg und Cin­que Terre läuft

So, in weni­ger als 12 Stun­den sind wir unter­wegs in den Urlaub: Eine Woche Ber­ner Ober­land und eine Woche Cin­que Terre ste­hen vor uns. In der ers­ten Woche sind wir im Haus Interal­pen in Kan­der­steg bei Cor­ne­lia. Nach eini­gen Win­ter­ur­lau­ben hier woll­ten wir Kan­der­steg auch mal im Som­mer erle­ben. Wobei man das im Moment dort kaum Som­mer nen­nen kann: Da es im April noch­mal stark geschneit hat, muss ober­halb von 2000 Metern Höhe noch recht viel weg­tau­en. So ist der Wan­der­weg zur Gemmi noch nicht frei, und auch der Weg ins Kien­tal übers Hoh­tür­li ist sicher noch zu sehr ver­schneit. Wei­ter unten ist es dage­gen sicher schon schön grün. Man darf also gespannt sein, wie es sich dort wan­dern lässt. Einen Ein­druck vom aktu­el­len Wet­ter ver­mit­teln die Web­cams von Kan­der­steg und vom Sunn­bühl ober­halb Kanderstegs.

Gespannt bin ich in jedem Fall, wie Cor­ne­li­as vor weni­gen Tagen eröff­ne­te Buch­hand­lung „Bücher­ecke Kan­der­steg“ aus­sieht.

Gespannt bin ich auch auf die Cin­que Terre: Gemie­tet haben wir, wie schon erwähnt, einen Bun­ga­low auf dem Cam­ping­platz Villag­gio Sme­ral­do. Die Lage scheint traum­haft zu sein: eng an die Fel­sen gedrückt, auf schma­len Ter­ras­sen mit Blick auf Mone­glia und sei­ne Bucht. Einen ers­ten Ein­druck haben wie vor eini­gen Jah­ren den Cin­que Terre bekom­men, als wir auf dem Rück­weg aus der Tos­ka­na einen Abste­cher nach Ver­naz­za gemacht haben: Mit qual­men­den Brem­sen sind wir, damals noch mit dem Audi, am Park­platz vor dem Ort ange­kom­men, so steil und eng führ­te die Stra­ße von der Haupt­stra­ße zum Ort hin­un­ter. Über­nach­tet haben wir damals auf einem der Cam­ping­plät­ze in Levanto.

Für die Stre­cke nch Mone­glia wer­den wir von Kan­der­steg aus das Auto per „Bahn­ver­lad“ durch den Lötsch­berg bis Gop­pen­stein beför­dern las­sen, dort wie­der auf die Stra­ße wech­seln und dann über den Sim­plo­n­pass nach Ita­li­en fah­ren. Ja, ich weiß, wir könn­ten auch gleich bis Isel­le auf der ita­lie­ni­schen Sei­te des Sim­plon ver­la­den las­sen. Aber uns macht das Päs­se­fah­ren Spaß. Dahin­ter geht’s dann wei­ter über Domo­dos­so­la und die A26 in gro­ßem Bogen an Mai­land vor­bei Rich­tung Genua und dann Rich­tung La Spe­zia bis Sestri Levante.

(UPDATE 21.6.2021: Cor­ne­lia hat das Haus Interal­pen ver­kauft. Wenn es wie­der ver­mie­tet wird, wer­de ich es sicher erfah­ren und dann hier als Update den neu­en Link ergänzen.)

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